Kampf dem Papier

Oje, ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich nicht der Unordnung hinzugeben. Da ich heut einen Fall von Extrem-Langeweile hatte, dacht ich mir, ich könnt eigentlich endlich mal meine geschätzen 67,8 Kilo Papiere und Unterlagen sortieren. Die Büchse der Pandora wurde geöffnet. Blöderweise wird das wieder ein Unterfangen, dass ich bestimmt wieder nicht zu Ende führe. Aber ich hab einen Grund … na gut, eine Ausrede: Ich habe keinen Locher. Immerhin hab ich jetzt nur noch rund 42,3 Kilogramm Papier, geordnet nach nur für mich nachvollziehbaren Kriterien. Säuberlich in rund 20 Klarsichthüllen eingequetscht, die mir beim nächsten Öffnen der Schranktür bestimmt fröhlich entgegenrutschen. Sich am Boden zu einem unüberschaubaren Berg vermischen und liebevoll so wie sie sind wieder in den Schrank gestopft werden. Natürlich ungelocht. Ich weiß schon, warum ich Emails so mag. Die muss man nicht aufräumen, spätestens bei der nächsten Windows-Neuinstallation haben selbige sich nämlich aufgrund vergessenen Backups eh erledigt. Und Lochen muss man die auch nicht.

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